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Schweizerische Stiftung für das Stockalperschloss 

1948 verkaufte Joseph (Peppino) von Stockalper, der als letzter Nachfahre des grossen Stockalper mit seiner Familie den Palast bewohnte, das Stockalperschloss der Stadtgemeinde Brig. Er behielt sich bis an sein Lebensende das Wohnrecht vor.
Beim Ableben Joseph von Stockalpers 1955 war das Schloss in einem desolaten Zustand, teilweise einsturzgefährdet, und die Stadtgemeinde Brig hätte aus eigener Kraft die Restaurierung nicht bewältigen können. Unter Führung des damaligen Stadtpräsidenten Moritz Kämpfen taten sich einflussreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammen und gründeten am 11. April 1956 die Schweizerische Stiftung für das Stockalperschloss, die heute noch Schirmherrin der Schlossliegenschaft ist. Sie untersteht der Aufsicht des Eidgenössischen Departementes des Innern und setzte sich die nachfolgenden Ziele:

  1. Die Stiftung hat den Zweck
    a) durch öffentliche und private Sammlungen bei Körperschaften, Unternehmungen und Einzelpersonen die Mittel für eine fachgerechte Restauration des Stockalperschlosses in Brig aufzubringen,
    b) die Restaurationsarbeiten durchzuführen
    c) die im Zusammenhang mit dem Stockalperschloss stehende Geschichte und die Dokumente des Stockalperarchivs von der wirtschaftsgeschichtlichen Seite her zu erforschen (Forschungsinstitut).

  2. Die Stiftung wird sich auch dafür einsetzen, dass die Umgebung des Schlosses, hauptsächlich der dazugehörende Garten (Schlossgarten) erhalten wird, und dass das gesamte Areal in seiner historischen Bedeutung geschützt wird.

  3. Als jüngstes Werk hat die Stiftung auf den 400. Geburtstag Kaspar von Stockalpers 2009 die Neugestaltung der Schlosskapelle abgeschlossen.

Oberstes Organ der Stiftung ist der Stiftungsrat, der sich durch Kooptation ergänzt, wobei der Bundesrat, der Staatsrat des Kantons Wallis und die Schweizerische Vereinigung für Heimatschutz mindestens je ein Mitglied ernennen und das Stadtpräsidium von Brig von Amtes wegen dem Stiftungsrat angehört. Er tritt jährlich mindestens einmal zusammen. Die Geschäfte führt ein Ausschuss, heute bestehend aus:

Die Stadtgemeinde Brig-Glis überlässt der Stiftung die Nutzniessung gem. Art 745 ff. ZGB an den gesamten Liegenschaften laut Vertrag vom 1. Juni 2012, gültig bis ins Jahr 2030.

 

Schweizerische Stiftung für das Stockalperschloss
c/o Forschungsinstitut

Alte Simplonstrasse 28
CH–3900 Brig
Tel. +41 27 923 04 07
Mail fga@stockalperstiftung.ch

 

 


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(c) 2009 STOCKALPERSTIFTUNG